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Der gestörte Körper- und Gehirnstoffwechsel
Die Zivilisationskrankheit Fibromyalgie breitet sich mit einer enormen
Geschwindigkeit, insbesondere in unseren modernen Industrieländern aus und
gewinnt damit eine zunehmende Bedeutung in unserem Gesundheits-System.
Schon jetzt sind etwa 3-6 % der Bevölkerung, insbesondere Frauen, betroffen. Man
schätzt, dass etwa 3-4 Millionen Menschen in Deutschland unter dem
Fibromyalgie-Syndrom (FMS) leiden.
Dies ist auch der Hauptgrund von Frühinvalidität bei Frauen, was unsere
Rentenversicherung mit Milliarden von Euro belastet.
Bei der FMS handelt es sich um eine Stoffwechselstörung, sowohl des Körper-, als
auch des Hirnstoffwechsels mit komplexen Neurotransmitter-Störungen, die wir
auch bei chronischem Müdigkeits-Syndrom, bei Migräne, Adipositas, Essstörung,
Depression und chronischen Disstress-Syndrom mit Burnout Symptomatik vorfinden.
Diese Störungen des Stoffwechsels werden inzwischen immer häufiger von
Ganzheitsmedizinern festgestellt; sie stellen ein multifunktionelles
Stoffwechselgeschehen dar, das in der klassischen Schulmedizin oft nicht erkannt
wird.
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Genetischen Veranlagung mit Störungen im Bereich der
körpereigenen Entgiftung (vor allem Schwermetalle, chemische Substanzen
wie Formaldehyd etc., bakterielle oder Pilzgifte) sind neben
fundamentalen Veränderungen unserer Lebensweise, durch falsche, zu
energiereicher Ernährung, Mangel an wichtigen Vitalstoffen, Mineralien
und Spurenelemente wichtige Faktoren. Bewegungsmangel, Belastung durch
Elektrosmog, Reizüberflutung durch Fernsehen, EDV-Tätigkeit bei
gleichzeitig wachsender Belastung im Beruf erhöhen das FMS-Risiko.
Diese erhöhten Belastungen wirken sich äußerst ungünstig auf die
Stoffwechsel-Situation, sowohl im körperlichen Bereich als auch im
Gehirn aus. Besonders das Netzwerk des Hirnstoffwechsels mit seinen etwa
Hundertmilliarden Hirnzellen ist gestört.
Die Neurotransmitter, Neuropeptide und Zytokine, sowie die auf das
Gehirn einwirkenden Hormone, sind in ihrer Abstimmung zu einander
negativ verändert. Diese Störung des neuro-endokrinen Netzwerkes sind
die klassischen Begleitsymptome der Fibromyalgie, welche das Leiden
häufig so unerträglich machen.
Schlafstörungen, Abgeschlagenheit, Erschöpfung, erhöhte
Infektionsanfälligkeit, Migräne, Depressionen mit Angstzuständen und
Panikattacken sind die Folge.
Häufig treten bei dem FMS auch Tinnitus und das typische
Restless-Leg-Syndrom und Reiz-Syndrome von Magen, Darm, Blase und Lunge
auf.
Gestörte Entgiftungsabläufe in der Leber (Glutathionperoxidasen,
Metallothionen ungünstiger Abstimmung der Phase I + II und
Intermediärphase) führen bei rasant zunehmender Umweltbelastung zur
Erkrankungshäufigkeit des Fibromyalgie-Syndroms.
Durch nachlassende Hormonaktivität in der Menopause entsteht ein Mangel
an Geschlechts-hormonen wie Östrogen, Gestagen, Testosteron aber auch DHEA. So kommt es zu deutlichen Veränderungen sowohl des Körper- als
auch Gehirnstoffwechsels. Zusätzlich wirkt sich die Minderung der
Schilddrüsenfunktion negativ aus.
Die pathologische Magen-Darmfunktion steht ganz im Vordergrund bei
Störungen des Körper-stoffwechsels. Die Dysbiose der normalerweise
gesunden Bakterienflora und das Leaky gut-Syndrom, welches durch
Nahrungsmittelallergien und vor allem durch
Nahrungsmittel-unverträglichkeit (IGG4 getriggert) zustande kommt, wirkt
sich besonders negativ aus.
Der Darm als Organ mit dem größten Serotoninverbrauch ist auf ein
funktionierendes Serotonin-System angewiesen. Ein Enzymdefekt wirkt sich
daher genauso ungünstig aus wie im Gehirn, was die Symptome der
Fibromyalgie fördert.
Die typischen, der Krankheit den Namen gebenden positiven Tender Points
mit schmerzhaften Muskel- und Gelenk-Sehnenübergängen sind auch durch
eine ausgeprägte metabolische Azidose gekennzeichnet und wird zusätzlich
durch die Substanz P getriggerten Phänomene verstärkt.
In der kompetenten, ganzheitsmedizinischen innovativen Diagnostik des
modernen Stoffwechsel-Mediziners gilt es nun die bei jeder Fibromyalgie
anders gearteten, individuellen Stoffwechsel-Störungen des Körper- und
Gehirnstoffwechsels zu eruieren, um dann gezielt therapeutisch
vorzugehen.
Die diagnostisch vorgegebene Menge von Symptom mildernden Medikamenten
und Ergänzungsstoffen ermöglicht eine Besserung der Symptome oder sogar
Heilung des FMS-Patienten.
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1. Nach gründlicher körperlicher Untersuchung
und Erhebung des
Ganz-körper- und neurologischem Status, Ultraschalluntersuchung
des Abdomens und der Schilddrüse, wobei gleichzeitig eine
Beschwerden- Anamnese erhoben wird.
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2. Blutanalysen
a) große Blutentnahme mit Blutbild, Organwerten,
Entzündungsparametern, Hormonanalysen,
Schilddrüsenparametern
b) Blutentnahme für Aminosäure- und Vitamin-Check
(Marktheidenfeld)
c) Blutentnahme für Mineralien-Analyse intrazellulär im
erothrozytär angereichertem Blut
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3. Stoffwechselterrain-Analyse im eigenen Labor
a) Säure-Basen-Analyse als venöse Titration nach Stirum mit
Urinstatus Clinitec plus Mikroalbuminurie- Bestimmung
b) Analyse des Redoxsystems mit ROS Freie Radikale mittels
FRAS4
c) BAP (antioxydatives Potenzial) im eigenen Labor
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4. Heitan-Legath-Bradford Mikroskopie
mit Dunkelfeld- u. Blutkoagulations-Mikroskopie |
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5. Terrain-Analyse Darm
a) erster Morgenurin auf Leaky gut
b) Stuhlanalyse auf Dysbiose mit großer
Stuhlanalyse auf Pathologie und apathologische Keime, Pilze
und Entzündungsparameter
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6. Analyse der Schadstoffbelastung des Körpers (Schwermetalle
etc.)
a) Haarmineralanalyse
b) Spontanurin bzw. Stuhlanalyse auf Schwermetalle
c) Provokation auf Schwermetalle über 5 Stunden mit DMSA und
EDTA als Chelatoren
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7. Messung der Entgiftungsaktivität
der Phase I+II – Enzyme,
entweder als Gentest oder als Stoffwechsel-Untersuchung, s.g.
Paracetamol bzw. Aspirin-Ausscheidungstest |
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