ADS/ADHS - Check

 

Dr. med.

Harald M. Weskott

FA. Allg. Med. 

 

 

 

 

Das ADS/ADHS-Syndrom ist ein in den letzten Jahren vermehrt anzutreffendes Krankheitsbild, welches Kinder und Jugendliche unserer modernen Industriegesellschaft betrifft.

 

Neue Entwicklungen in der Medizin eröffnen neue Chancen.

 

Durch moderne Gen-Analytik, durch die Überprüfung physiologischer Funktionen und durch die Möglichkeit, Schadstoffbelastungen wie Schwermetalle zu messen, hat sich die diagnostische Untersuchungsbreite enorm erweitert. Besonders wichtig sind die Schadstoffbelastungen, da sie insbesondere das menschliche Gehirn betreffen.


 

Im Folgenden möchte ich Ihnen das diagnostische Vorgehen erläutern:

 

1. Anamnesegespräch mit Prüfung bestehender kognitiver Defizite,
    einer allgemeinen Lern- bzw. Konzentrationsschwäche, einer
    Dyscalculie (Rechenschwäche), einer Dyslexie (Lese- und Schreib-
    schwäche), von Schlaf- oder anderen Verhaltensstörungen.

2. Ärztliche Diagnostik

    Körperliche Untersuchung, Ultraschall (Sonographie) von Bauch und

    Schilddrüse, Belastungs-EKG

 

Themen

 

1.Anamnesegespräch

2.Ärztliche Diagnostik

3.Labordiagnostik

4.Bakterieller Darmstatus

5.Haarmineral-Analyse

6.Schwermetallprovokation

 7.Abschlußgespräch
 
 
 
 
 
 
 

 

 

3. Labordiagnostik

    a) Standart-Blutuntersuchung:

        Blutbild, klinische Chemie (Organschäden)

   

     b) Nano-Partikelanalyse

 

    (ADS/ADHS-Profil - BMIB Biomedizinisches 

    Institut Bingen): 

 

           • Nervensystem/Neurotransmitter

           • Verdauungstrakt

           • Gefäß-System

           • Immunsystem

           • Stoffwechsel

           • speziellen Vitalstoffen

  

     c) Aminosäuren-Profil (Aminogramm)

 

    Aminosäuren haben ebenfalls ein erhebliches

    präventives und therapeutisches Potential bei

    neurologischen Erkrankungen. Durch die Ein-

    nahme der fehlenden Aminosäuren kann der

    Stoffwechsel wieder normalisiert werden.

 

    d) Kryptopyrolurie (Labor Augsburg)

 

     Untersuchung des Vitamin B6- und Zink-

     Stoffwechsels. Wenn diese wichtigen Stoffe

     fehlen, führen genetische Unterschiede oder

     Umweltfaktoren zu einer Beeinflussung der

     Gehirnfunktionen (Neurotransmittern).

 

    e) Säure-Basen-Analyse nach Jörgensen/Stirum

 

    Der Säure-Basen-Haushalt (SBH) ist eine ent-

    scheidende Größe bei allen Prozessen in un-

    serem Körper. In allen Lebenslagen versucht

    dieser den SHB im Lot zu halten. Ob wir atmen

    essen, ausscheiden, Sport treiben oder nur

    schlafen. Immer wird unser SBH entweder

    gefordert oder regeneriert. Die heutige

    Lebensweise fördert bei fast allen Menschen

    eine chronische Übersäurung.

 

    f) Messung von „Freien Radikalen“

    Zahlreiche Krankheiten und auch der Alterungs-
    prozess beim Menschen werden durch

    vermehrte chemische Oxidation stark

    beeinflusst. Die dabei auftretenden,hochgradig

    reaktionsfreudigen Moleküle werden als „Freie

    Radikale“ bezeichnet. Können vermehrt

    „Freie Radikale“ gemessen werden, ist die

    Gefahr von Schäden an der Erbsubtanz (DNS),

    an Eiweißen (Proteinen) oder an den

    fetthaltigen Zellmembranen groß. Bei

    ADS/ADHS spielen insbesondere Störungen des

    Immun- und Nervensystems eine Rolle.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. Bakterieller Darmstatus

Die Stuhluntersuchung auf eine Dysbiose forscht nach „falschen“,
schädlichen Bakterien und Pilzen,aber auch nach „guten“,
nützlichen Organismen im Darm. Ein gesunder Darm ist
fundamental wichtig für ein gesundes Immunsystem. Ein Mangel an
„guten“ oder ein Zuviel an „schädlichen“, pathologischen Bakterien
schädigt die Barrierefunktion des Darmes und schwächt so das
Immun-System und belastet die Entgiftungskapazitäten.

 

5. Haarmineral-Analyse:
Die Haarmineral-Analyse gibt uns hervorra-
gende Informationen über die Versorgung
mit Mineralstoffen und die Schwermetallbe-
lastungen. Gerade bei Kindern und Jugend-
lichen ist diese Untersuchung häufig weg-
weisend, denn in den Haaren spiegelt sich
die Situation des Mineralstoffhaushaltes der letzten Wochen und Monate wieder.

 

6. Schwermetallprovokation

Unser Körper versucht schädliche Metalle auszuscheiden. Wenn das nicht möglich ist, werden sie abgelagert. Für diese Ablagerung werden das Bindegewebe und fetthaltige Strukturen bevorzugt. Um zu wissen, wie viel Metall abgelagert ist, wird ein Provokationstest durchgeführt. Ab einem Alter von 14 Jahren wird dieser durch Gabe von DMSA durchgeführt. DMSA dringt in das Bindegewebe ein und ergreift als „Chelator“ mit seinen „Zangen“ das Schwermetall. So
können Schwermetalle über den Urin ausgeschieden werden. Der Sammelurin von 5 Stunden wird im Anschluss auf Schwermetalle untersucht.

Abschlussgespräch



Nachdem am Untersuchungstag die ersten Ergebnisse bereits besprochen wurden, wird beim Vorliegen aller Diagnostik-Tests zwischen Arzt und Patient telefonisch ein weiterer Termin vereinbart. Hierbei werden alle Untersuchungsergebnisse erläutert. Auf dieser Basis wird ein individueller Therapieplan erstellt und mit dem Patienten bzw. seinen Eltern besprochen.

Die Korrektur physiologischer und biochemischer Prozesse schafft die Basis für eine psychosoziale Behandlung.

Ziel ist es, durch eine kausale Therapie den gestörten Stoffwechsel Ihres an ADS/ADHS erkrankten Kindes zu normalisieren.

Insbesondere die Beeinflussung der Neurotransmitter und die Ausleitung von Schwermetallen und anderen Giften tragen zur Optimierung der geistigen Funktion und höherer Leistungsfähigkeit bei.
 

Vital-Arzt Praxis

Dr. med. Harald M. Weskott

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Email: dr.weskott@t-online.de

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